neuer öfb präsident ist eine grosse chance

das eurojahr 2008 entpuppte sich als überraschungsjahr. leider nicht auf sportlicher ebene. sondern mit nicht zu erwartendenen personal-rocharden.
nachem rücktritt des teamchefs hat der aussteigervirus auch den oberhäuptling erwischt. österreich schreibt den funktionell höchsten posten neu aus. der öfb sucht einen neuen präsidenten.
ja, der fussball ist ein komplexes business geworden. ganzheitliche prozesse machen die aufgabe nicht einfacher für die handelnde personen.
aus sicht der jugend kann diese neue chance zu einer reform nur heissen: ein mann aus dem fussball muss her. die administrative geschäftsführung kann durch einen erfahrenen manager diskret im hintergrund erledigt werden. für eitelkeiten und vermeintliche verdienst kann in dieser situation kein platz sein.
wir brauchen einen häuptling, der den sport und seine begleiterscheinungen aus eigener erfahrung kennt. der bei den medien ein gutes standing hat, in der kabine der nationalmannschaft die aufmerksamkeit der spieler erhält und bei den landesverbänden neue konzepte durchsetzen kann. der von den trainern und managern der clubs respektiert wird und der wirtschaft ein wirklich neues modell für die gesamte nachwuchsarbeit glaubhaft und überzeugend verkaufen kann.
wir sind ein ausbildungsverein. der öfb ein professioneller ausbildungs- und fortbildungsverband. und damit österreich ein ausbildungsland.
ja, das abhandenkommen des präsidenten kann, nein muss als chance für eine revolutionäre strukturänderung im österreischischen fussball eingestuft werden!

Kommentare:

  1. prohaska, krankl, constantini?
    prohaska kann besonders mit den medien und ist allgemein als experte hochgeschätzt. krankl als revoluzzer, der in der lage ist, alte strukturen kompromisslos aufzubrechen.
    constantini als smarte version, der jede sprache im fussball perfekt spricht.

    die frage ist aber auch, inwieweit die oben genannten herrn das politische spiel des sports verstehen.

    wir sollten auch auf dieser ebene anfagen, modernen fussball zu spielen. ein generationswechsel kann da vielleicht wunder wirken.

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  2. Mi soins nemma, i mochs um die höfte!!!

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  3. sepp 10 - ex-mittelfeldspieler8. Dezember 2008 21:51

    mein favorit ist der krankl. damit mal einer aufräumt, in diesem funktionärsstadl.
    da braucht's menschen die vom kicken mehr als eine ahnung haben und den mut, eingefahrene strukturen aufzubrechen.
    hansi burli, mach's bitte du!

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